Französische Steuerpläne bedrohen binationalen Status und Wachstum des EuroAirport
Im Jahr 2014 hat Frankreich beschlossen, seine Steuer- und Mehrwertsteuervorschriften im Schweizer Sektor des EuroAirport Basel-Mülhausen anzuwenden, was bei Schweizer und elsässischen Behörden Besorgnis auslöst. Die Änderung bedroht den binationalen Sonderstatus des Flughafens sowie die 5000 Arbeitsplätze im Schweizer Sektor. EasyJet hat seine Ausbaupläne in Basel gestoppt, und elsässische Führungskräfte fordern Präsident Hollande auf, die Schweizer Vorschläge zum Schutz der regionalen Beschäftigung anzunehmen. Die von Dr. Thomas Borer geführten Verhandlungen bleiben ins Stocken geraten, während Befürchtungen bestehen, der Streit könnte das Wachstum und die grenzüberschreitende Rolle des Flughafens beeinträchtigen.