Dr. Thomas Borer zur Lobbyismus-Reform: Warum die Begrenzung von Zutrittsausweisen das Transparenzproblem nicht löst
In einem Meinungsbeitrag für die NZZ argumentiert Dr. Thomas Borer, dass Lobbying ein natürlicher Bestandteil der Politik sei, jedoch nach klaren und objektiven Regeln erfolgen müsse – nicht nach dem Gutdünken einzelner Parlamentarier. Er stellt fest, dass die Staatspolitische Kommission des Ständerats zwar kürzlich Schritte unternommen habe, um die Transparenz zu erhöhen und die physische Präsenz von Lobbyisten im Bundeshaus zu begrenzen, die vorgeschlagene Reform, die Reduzierung der von jedem Parlamentarier vererbbaren Zutrittsausweise von zwei auf einen, jedoch das Kernproblem nicht angehe und lediglich eine kosmetische Änderung darstelle.